Dehnen & Atmen? JA, denn das ist das halbe Training 

Die Atmung ist beim Dehnen ein sehr wichtiger Punkt! Mit der Atmung kannst du nochmal einige Zentimeter an Dehnung herbeizaubern und du wirst sehen, dein Körper wird auch nach einiger Zeit gleich zu viel mehr im Stande sein, als sonst!

Atme bewusst!

Warum ist es so wichtig auf die Atmung zu achten?

Nun ja, eine ruhige und gleichmäßige Atmung löst Entspannung in deinem Körper aus. Geist und Körper verbinden sich durch die bewusste Atmung und so fängt dein Körper an sich langsam zu entspannen. Was passiert wenn du dich während dem Dehnen entspannst? Genau! Du erreichst deine maximale Flexibilität, dein Muskel löst die Spannung und du kannst tief in dein Maximum hineindehnen und somit deinen Bewegungsradius zu erweitern. Bei jeder passiven Dehnübung sollte es dein Ziel sein, den Muskel nach einigen Sekunden entspannen zu können, ich weiß das klingt jetzt erstmals, vor allem für Anfänger, sehr unmöglich. Auch das muss man sich antrainieren.

Dafür empfehle ich dir die Stretch & Relax Einheit (42:37 Minuten) oder den Good Morning Stretch (30:37 Minuten) wo wir uns gemeinsam voll und ganz auf das passive Dehnen und die Atmung konzentrieren -> Hol dir jetzt 7 Tage kostenlos und teste diese beiden Videos!

 

Wie soll ich das ganze angehen?

Auch das bewusste Atmen brauch etwas Übung!

Versuche dich bei jeder Stretchingeinheit bewusst darauf zu konzentrieren:

  • Atme bei jeder Übung ruhig und gleichmäßig, egal wie anstrengend sie auch ist! 
  • Versuche bis zum Bauch hinunter zu Atmen, um wirklich tiefe und entspannte Atemzüge durchzuführen.
  • Während dem Ausatmen versuche deinen gedehnten und angespannten Muskel bewusst zu entspannen. Versuche die Spannung zu lösen um tiefer in die Dehnung zu kommen.
  • Vermeide eine Pressatmung, vor allem bei anstrengenden Flexibilitytrainings oder aktiven Übungen. Bei einer Pressatmung steigt dein Blutdruck und dadurch machst du es dir nur selbst schwer, dein Training wird anstrengender und dein Muskel wird sich auch nicht entspannen können!

 

20 – 20 – 20 Methode

Ich persönlich mache sehr gerne und bewusst die 20 Sekunden Methode, und übe diese auch immer wieder während meiner Stretchingkurse und natürlich auch Onlinekursen aus. Vor allem wenn du auf deine Atmung häufig vergisst, kann diese Methode hilfreich sein. Und zwar funktioniert sie so:

Du positionierst dich in einer passiven Dehnübung. Haltest diese 20 Sekunden und nach der 20. Sekunde atmest du so richtig tief und lang, bis zum Bauch hinunter, ein und dann atmest du auch wieder ganz tief aus – während dem tiefen Ausatmen entspannst du dich ganz bewusst, versuchst die Muskelspannung von deinem gedehnten Muskel zu lösen und kommst dadurch noch tiefer in die Dehnung hinein. Diese Position haltest du dann weitere 20 Sekunden bis du bei Sekunde 40 angekommen bist und dann machst du das selbe nochmal: Tief einatmen bis zum Bauch – Ausatmen und ganz bewusst entspannen – noch tiefer in die Dehnung hineingehen und weitere 20 Sekunden halten.

Am besten du nimmst dir dafür eine Stoppuhr oder zählst in deinem Kopf die Sekunden. Das Ganze hat vor allem den Vorteil, dass du ganz bewusst atmest, dich entspannst und gezielt tiefer in die Dehnung hineingehst. Außerdem hast du dann mindestens 1 Minute eine Dehnübung gehalten ohne viel nachzudenken!

Weitere positive Auswirkung wenn du dich auf deine Atmung konzentrierst:

Wenn du dich bewusst nur auf die Atmung und das Entspannen während dem Dehnen konzentrierst, deiner Atmung folgst, kann sich das ähnlich wie bei einer Meditation positiv auf deinen Körper auswirken. Du bist tiefenentspannt und gönnst deinen Körper und Geist einfach mal etwas Ruhe und nur Zeit für dich alleine. Das reduziert dein Stresslevel um einiges und steigert dein Wohlbefinden. Wenn du dann noch einen ruhigen und angenehmen Rückzugsort findest und deine Stretchingeinheiten regelmäßig durchführst, wirst du merken wie gut das Ganze sich auf dein Leben auswirkt. Du wirst nicht nur flexibler sondern auch gleich viel Entspannter und hast bewusst Zeiten wo du dich voll und ganz, gedankenfrei, auf dich selbst konzentrierst! Noch dazu wirst du das Stretching immer mehr mit positiven Gefühlen verbinden und dich somit gleich viel mehr auf dein Stretching freuen 😀

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Mehr Wissenswertes findest du auch bei diesem Blogpost zum Thema ‚Stretchingirrtümer‚!

Ich wünsche dir weiterhin natürlich viel Erfolg & happy Stretching!

Deine Steffi ?