Liebe flexy Lea! Danke, dass du dir die Zeit nimmst für dieses Interview, ich freu mich sehr dir einige Fragen stellen zu dürfen, ich als großer Fan von dir! 😀

Stell dich doch mal kurz vor, falls dich jemand nicht kennen sollte, was ich nicht glaube, aber wer weiß: Wie alt bist du? Von wo kommst du? Und was machst du so?

Hallo 🙂 Ich bin 31 Jahre alt, komme aus Zwingenberg (in der nähe von Darmstadt/Mannheim) und bin Fitnesstrainerin und überwiegend POLEDANCERIN

Danke für die Vorstellung! Jetzt gehts zu den flexy Fragen wo wir mehr über dich & dein Training erfahren möchten:

Ab wann hat dein flexy Leben begonnen? Wo hast du bemerkt dass dich Flexibilität und Tanz interessiert?

Ich habe bereits mit 6 Jahren mit Ballett und 9 Jahren mit Rhythmische Sportgymnastik angefangen und war schon damals fleißig am Spagat üben. Als ich 10 Jahre alt war hatte ich eine Freundin die beweglich im Rücken war das fande ich total toll und begann fast täglich 1 Minute die Brücke zu machen um flexibler im Rücken zu werden 🙂 zusätzlich kam dann noch Jazz und Modern Dance dazu, später war ich Cheerdancer und fing irgendwann an als Gogotänzerin in Clubs zu arbeiten wodurch ich auch zum Poledance kam. Dann lag eine Zeit mein Schwerpunkt eher auf dem Krafttraining und ich nahm auch an Bodybuilding wettkämpfen in der Bikini- und Figurklasse teil. 2015 machte ich bei meiner ersten Poledance Meisterschaft mit und von da an fing ich langsam an meinen Schwerpunkt auf Poledance und Flexibilität zu legen und habe seit dem wesentlich intensiveres Flexibilitätstraining gemacht.

 

Was liebst du denn ganz persönlich am Stretching? Bzw. was stretcht du am liebsten?

Ich finde es toll immer wieder seine eigenen Grenzen zu überschreiten und selber zu sehen zu was der eigene Körper alles fähig ist. Ich stretche am liebsten Beine, das fällt mir auch am leichtesten.

 

Bist du von Natur aus schon flexibler als andere Menschen oder steckt dahinter jahrelanges hartes Training?

Wie bereits geschrieben habe ich schon als Kind angefangen und damals schon sehr fleißig trainiert. Ich würde nicht sagen, dass ich von Natur aus so flexibel bin es steckt sehr viel Training dahinter.

Natürlich ist es möglich, dass ich von Natur aus etwas flexibler bin als der ein oder andere aber das sei mal dahin gestellt.

 

Was sind für dich die wichtigsten Punkte beim Stretching?

Wichtig ist die eigenen Grenzen zu erkennen denn man kann sich leider sehr schnell verletzen was mir auch schon passiert ist! Man muss sich bewusst sein, dass es auch Tage gibt wo man vielleicht nicht so flexibel ist wie an anderen, oder dass man an manchen Tagen etwas länger braucht um an sein Maximum zu kommen, denn die Flexibilität ist ja auch durch äußere Faktoren oder auch durch mentale Faktoren beeinflussbar.

Man sollte immer konzentriert und vorsichtig beim Stretching sein und auf seinen Körper hören!

 

Ist dir schon mal was unerwartetes passiert während dem Training? Gab es Verletzungen?

Ja wie bereits erwähnt muss man mit Verletzungen vorsichtig sein ich habe mir schon das ein oder andere Mal eine Zerrung geholt, da ich zu ruckartig oder zu unvorsichtig war, aber daraus lernt man. Man sollte sich nicht zu krampfhaft in eine Position rein drücken!

 

Wie sieht dein persönliches Flexibilitytraining vom Aufbau her auf? Und wie oft strechst du pro Woche?

Ich mache mein Flexibilitätstraining immer am Anfang von meinem Poledancetraining und das ist fast täglich bzw mindestens 5 mal pro Woche und zusätzlich zu meinem eigenen Training habe ich noch ab und zu Flexibilitätskurse die ich unterrichte allerdings ist das dann kein Flexibilitätstraining für mich sondern ich konzentriere mich auf meine Schüler, zwar mache ich die Übungen mit gehe aber nicht an mein Trainingsmaximum. Für mich ist es wichtig erst mal ein allgemeines Warm Up zu machen um den Körper in Schwung zu bringen und die Körperkerntemperatur zu erhöhen. Hierzu jogge und springe ich am Platz oder durch den Raum. Dann beginne ich mit lockeren Dehnübungen der Beine wie Lunges etc. dann mache ich alle Seiten Spagat und dehne den Hüftbeuger vor, danach dehne ich intensiv mit Hilfe von 2 Yogablöcken meine Hüftbeuger, wobei der untere Rücken auch schon mit beteiligt ist, dann mache ich Oversplits und dann noch isoliert Rücken und Schultern. Insgesamt geht das ca. 30-45 Minuten. Mein Flexibilitätstraining ist ja wie erwähnt mein Polewarmup deswegen ist es auch etwas davon abhängig was in meinem Poletraining ansteht…wenn ich natürlich flexy Poletricks mache dann brauche ich ein sehr intensives Flexibilitätstraining vorher.

 

Wie lange bist du schon in der Polewelt aktiv?

Wie gesagt begann ich mit Poledance weil ich als Gogotänzerin aktiv war vor ca. 6-7 jahren, habe es aber zu der Zeit nicht so intensiv betrieben. 2014 begann ich dann Poledance zu unterrichten und nach meiner ersten Meisterschaft 2015 verschiebte sich mein Fokus immer mehr auf Poledance. Mittlerweile mache ich fast nichts anderes haha 🙂

 

Welchen persönlichen Tipp möchtest du uns unbedingt mitgeben?

Das wichtigste ist immer die Regelmäßigkeit und Kontinuität!!! Man muss dran bleiben um sich zu verbessern am besten feste Zeiten einplanen. Und vergleicht euch nicht mit Anderen sondern schaut auf eure eigenen Fortschritte!

 

Ein großes Dankeschön für dieses großartige Interview!

Wer noch Fragen an Lea hat oder ihre Trainings & wunderbaren Auftritte verfolgen möchte findet Lea auf Instagram mit dem Namen: @flexy_pole_learoth

 

Ich hoffe, dass dieses Interview euch allen einen kleinen Einblick in die flexy Welt von Lea Roth geben konnte. Hier sieht man wieder deutlich, dass nicht alles von heute auf morgen kommt, oder so einfach ist wie es vielleicht in unserer Social Media Welt aussieht. Konzentrier dich nur auf dich selbst! Du weißt nie was hinter der Flexibilität anderer steckt, Ballett in der Kindheit, Hypermobilität oder vielleicht auch JAHRELANGES TRAINING! Also meine Lieben, #stayflexy und falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr euch auch gerne bei mir melden!

Happy Stretching,

Eure Steffi 🙂