Der Damenspagat, ein Ziel von vielen, und mit diesen 5 Tipps erreichst auch du endlich dein langersehntes Ziel! Den Satz ‚von Nichts kommt Nichts‘ solltest du natürlich verinnerlicht haben, wenn du nichts für deinen Spagat tust, dann kommt er auch nicht einfach so, auch nicht mit diesen Tipps – es liegt an dir ob du dir deinen Traum erfüllst, den Spagat erreichst oder nicht. Schaffen kann es definitiv JEDER! Hier möchte ich dir auch gleich den allerwichtigsten Tipp von mir mitgeben: TU etwas für deine Ziele! #vonnichtskommtnichts

Tipp #1 für den Damenspagat:

Aktives Dehnen bei jedem Stretching

Das aktive Dehnen ist ein enorm wichtiger Bestandteil vom Stretching und sollte meiner Meinung nach bei jedem Flexibilitytraining unbedingt dabei sein! Gerade bei einem Warm Up kann man es perfekt einbauen, und somit kannst du es gleich locker in jedes Training einbringen ohne viel nachzudenken. Was bedeutet es eigentlich aktiv zu dehnen? Warum erreiche ich damit ‚schneller’ den Spagat?

Aktives Dehnen = jene Übung die du aus eigener Kraft hälst, bestes Beispiel: du stehst und ziehst dein Bein aus Kraft so weit wie’s geht in die Höh und haltest es auf dieser Höhe für einige Sekunden. Oh yes i know – es ist total anstrengend, aber es lohnt sich! Denn beim aktiven Dehnen baust du optimal Kraft auf, und wenn du einen Spagat aktiv aus eigener Kraft halten kannst, kannst du ihn natürlich auch passiv am Boden!

Tipp #1 für den Spagat: Aktives Dehnen!

Tipp #2 – die Regelmäßigkeit

Mit regelmäßigem Stretching erreichst du deinen Spagat definitv, deswegen auch immer mein Tipp: Mach dein Stretching zur Gewohnheit! Denn dann musst du dir keine Sorgen mehr über die Regelmäßigkeit machen, und du musst auch nicht mehr intensiv darüber nachdenken wie, wo, was, wann .. Du stretcht einfach Woche für Woche vor dich hin, komme was wolle! Und nur mit einer regelmäßigen Stretchingroutine, nur mit einem Durchhaltevermögen schaffst du es dann tatsächlich in den Spagat! Du kannst das Stretching gut mit einer neuen Sprache vergleichen: wenn du nicht regelmäßig etwas dafür tust, die Vokabeln lernst und die Sprache sprichst, wirst du sie wohl kaum beherrschen und ohne viel nachdenken oder googeln sprechen können! Und genauso ist es beim Spagat, ohne ein regelmäßiges Stretching wirst du diesen nicht erreichen, außer du bist einer der glücklichen mit einer sehr guten Genetik, dann könnte es sein dass du es auch mit unregelmäßigem Stretching früher oder später in den Spagat schaffst, das ist jedoch eher ein seltener Fall. Deswegen: WORK FOR IT!

Tipp #3 für deinen Spagat:

Dehne deinen Rücken mit!

Hä? Der Rücken? Was hat denn der jetzt mit meiner Hüfte und den Beinen zu tun? Warum brauche ich den Rücken für meinen Damenspagat? Diese Fragen stellst du dir gerade? Zurecht! Das dachte ich mir zu Beginn meiner Stretchingzeit ebenfalls, bis mir die Anatomie unseres Körpers näher kam .. Deine Hüftbeuger, das sind die Muskeln die bei deinem hinteren Spagatbein meist am längsten brauchen um flexibel zu werden, beginnen in der Hüfte und enden bei deinen Lendenwirbeln, im unteren Rücken. Und deswegen ist es absolut sinnvoll, den unteren Rücken bei deinem Spagattraining mitzudehnen und zu berücksichtigen, dass auch dein Rücken flexibler werden sollte. Das merkt man meistens auch wenn man sich im Ausfallschritt oder direkt in der Spagatposition einfach nicht mit dem Oberkörper gerade aufrichten kann, aufgrund von mangelnder Rückenflexibilität. Wenn das bei dir der Fall ist, weißt du gleich, dass du daran arbeiten darfst. 

Hier sind 3 Übungen für die Hüftbeuger:

Tipp #4 – Abwechslung bei deinen Übungen und deiner Routine

Auch beim Stretching gilt: Wer immer das selbe macht, bleibt am selben Stand! Und das möchtest du absolut nicht, denn du möchtest besser und vor allem flexibler werden und deswegen musst du dich auch immer anpassen! Du darfst deine Übungen immer weiter steigern und du darfst auch deine Komfortzone verlassen und Neues ausprobieren: neue Abläufe, neue Routinen, neue Möglichkeiten und vor allem auch viele neue Übungen! Probier dich einfach mal quer durch und bleibe nicht starrend auf einer einzigen Routine, denn sonst bleibst du auch dort wo du aktuell bist.

Das ist mir besonders wichtig, und ich habe auch bemerkt wie sehr es einem weiterbringt: Wenn man Veränderung möchte, muss man sich verändern! Deswegen ist es mir besonders wichtig, euch so viele verschiedene Videos wie möglich zu Verfügung zu stellen! Denn die Mischung aus allem machts aus, die Mischung aus den verschiedensten Abläufen, verschiedenen Übungen, aktive, dynamische und passive und die Anleitung anderes zu probieren! Wenn du merkst, dass du schon wochen oder sogar monatelang immer das selbe machst, und bei dir verändert sich irgendwie garnichts mehr, verändere deine Routine – mach doch mal etwas ganz anderes als sonst! Dein Körper benötigt neue Anreize um sich wieder Anpassen zu können, um flexibler zu werden!

Tipp #5 Mobility Übungen

Wer einen Physiotherapeuten an der Seite hat kennt diesen Begriff nur zu gut: Mobilitätsübungen. Doch wo liegt denn jetzt der Unterschied zu Dehnübungen und Mobility Übungen?

> Dehnübungen machen wir für mehr Flexibilität, wir gehen zum Teil an unser Maximum an Flexibilität und möchten dadurch noch flexibler werden und Fortschritte haben, flexy Ziele erreichen.

> Mobilitätsübungen sind gut für unsere Gelenke, Sehnen, Bänder und schützen uns vor Verletzungen. Bei Mobility Übungen denkst du nicht, dass du jetzt an dein Maximum gehst um rauszuholen was geht oder dehnst bis zum Umfallen. Ganz im Gegenteil Mobilitätsübungen sind dafür da um deinen Muskel zu entspannen eventuell sogar aufzulockern, um die Durchblutung zu fördern, die Gelenke zu mobilisieren und um einfach mal alles locker durchzubewegen.

Und genau das ist beim Spagat auch ein sehr wichtiger Punkt. Denn deine Hüfte und auch deine Knie brauchen Erholung und Bewegung! Sei gut und gönne deinen Körper auch immer wieder ‚Babyeinheiten‘ für deine Gelenke!

Mobilityeinheiten, ein passendes Cool Down und viele Übungen für den Damenspagat bzw. gesamte Flexibilitytrainings bekommst du hier.

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Ich hoffe, du kannst diese 5 Tipps für den Spagat verinnerlichen und hast dadurch einige neue Ideen für deine zukünftige Stretchingroutine bekommen. Ich wünsche dir natürlich weiterhin ganz viel Erfolg & viel Spaß bei deinem Stretching!

Stay flexy! 😀

Deine Steffi

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